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Der XMAS Scrum Flow

Der XMAS Scrum Flow

Heute habe ich eine kurze Einführung zur Agilen-Welt gehalten. Unterstützt wurde ich heute von einer lieben Kollegin, die sich gerade auf dem Weg zum Scrum Master befindet. Übrigens hat die besagte Kollegin auch einen Blog, auf dem sie interessante Themen behandelt. Hier entlang geht es zu sally-octopus.de
Die Einführung haben wir als Weihnachtsedition gestaltet, dafür hatte ich letzte Woche den Scrum Flow zu einem XMAS Scrum Flow gezeichnet.

Zum XMAS Scrum Flow habe ich eine Weihnachtsgeschichte aus dem tollen Buch der it-agile „Agile Weihnachtsgeschichten“  vorgelesen und zwar  „Auf die Plätzchen fertig, los!“

In der Geschichte geht es um eine Familie, in der der Vater gerade seine Scrum Master Schulung gemacht hat.
Er wendet den Scrum Flow auf das Plätzchen backen mit der Familie an.
Die Oma wird darin zur Product Oma und befüllt unter anderem das Back-Log.

Natürlich gab es auch Plätzchen während des Termins.

Wie oben bereits erwähnt, ist die Geschichte von der it-agile und Ihr könnt Sie Euch auf deren Seite anschauen.

Aber mal langsam, was ist den Scrum eigentlich?

Per Definition:

Scrum (n): Ein Rahmenwerk, innerhalb dessen Menschen komplexe adaptive Aufgabenstellungen angehen können, und durch das sie in die Lage versetzt werden, produktiv und kreativ Produkte mit dem höchstmöglichen Wert auszuliefern.

Scrum ist:

→ Leichtgewichtig

→ Einfach zu verstehen

→ Schwierig zu meistern

Scrum ist kein standardisierter Prozess, bei dem man einfach eine Schrittabfolge einhält und so garantiert pünktlich und preiswert hochwertige Produkte liefert.
Scrum bietet viel mehr einen Rahmen zum Organisieren und Verwalten von Arbeit. Scrum bietet Werte, Prinzipien und Praktiken, die für jede Organisation so gestaltet werden müssen, dass es optimal auf die Organisation passt. Es ist eine leichtgewichtige einfache Methode, die vor allem auf die Menschen selbst ausgerichtet ist. Es fokussiert auf eine Aufgabe und basiert auf den Werten Ehrlichkeit, Offenheit, Respekt, Vertrauen und Zusammenarbeit.

Scrum besteht nur aus drei Rollen, dem Product Owner, Scrum Master und dem Umsetzungsteam.
Auf die einzelnen Rollen werde ich in einem anderen Artikel jeweils seperat eingehen.

Scrum besteht darüber hinaus aus einigen Aktivitäten und Artefakten.
Schauen wir uns den XMAS Scrum Flow an, Starten wir bei dem Engel unten in der Mitte der Zeichnung.

Der Product Owner (die Figur mit dem Geld-Beutel) hat eine Vision (hier als Engel dargestellt), die Vision stellt das große Ganze dar.
Diese Vision teilt der Product Owner in eine priorisierte Liste auf, diese wird Product Backlog (hier als Pergament-Rolle / Wunschzettel dargestellt) genannt.

Ein Sprint (hier als Plätzchen Flow dargestellt)  startet mit der Sprint-Planung, in der das Umsetzungsteam (in der Mitte des Sprints dargestellt) die Aufgaben aus dem Backlog nimmt und in einem Sprint Backlog festhält. Dies sind die Aufgaben, die im nächsten Sprint umgesetzt werden.
Der Sprint selbst ist meistens festgelegt auf einen Zeitraum von 2-4 Wochen.
Während des Sprints gibt es täglich ein Daily Scrum (der kleine Plätzchen-Kreis oben in der Mitte). Dieser Termin hat eine Timebox von 15 min und dient als Synchronisierung, Inspektion und Vorausplanung. Das Team tauscht sich aus über die aktuellen Aufgaben und ggf. dabei entstandenen Problemen.
Der Sprint endet in einem Review (hier als Vorführung der Plätzchen dargestellt). In Review Termin ist ein öffentlicher Termin, an dem die Stakeholder teilnehmen, dort stellt das Team die hergestellte Arbeit vor. Hier haben die Stakeholder die Möglichkeit die Arbeit zu betrachten, zu untersuchen und ggf. Anpassungen anzusprechen.
Nach jedem Sprint soll ein nutzbares Teilstück der Vision ausgeliefert werden, das sogenannte Product Increment (hier als Schlitten dargestellt).

Abschließend führt das Team eine Retrospektive (hier als Flipchart mit Notes dargestellt) durch, in diesem Termin überprüft das Team den Prozess und die Arbeit. Es ist eine Selbstreflexion über das was gut und was nicht gut gelaufen ist. Es werden Maßnahmen für eine ständige Verbesserung erarbeitet und im Backlog aufgenommen.

Der Scrum Master (die Figur mit der Weihnachtsmütze links oben) hilft allen Beteiligten, die Werte, Prinzipien und Praktiken zu verstehen und zu übernehmen. Er agiert als Coach/Trainer und bietet Führerschaft für den Prozess. Er hilft dem Team und der Organisation ihr eigenes leistungsstarkes Scrum zu entwickeln. Er moderiert und hilft dem Team dabei Probleme zu lösen und sich ständig zu verbessern. Außerdem schützt er das Team vor Einflüssen von außen.

Zusätzlich zum Scrum Flow haben wir dann noch über das Agile Manifest und die Prinzipien gesprochen, den Teil hat dann heute zum ersten mal meine Kollegin übernommen (Das hat sie sehr gut gemacht).

 

mkeppens

3 Gedanken zu „Der XMAS Scrum Flow

Ist der Projektleiter ein Scrum Master? 2/3 – Keppens-CodingGeschrieben am  10:11 am - Jan 31, 2018

[…] Stand-Up und Review, Retrospektive und Refinement. Genauer gehe ich ein meinem Blog Beitrag zum „Scrum Flow“ darauf […]

Vision – (Scrum Flow) – Keppens-CodingGeschrieben am  3:20 pm - Apr 5, 2018

[…] wir es aus dem Scrum Flow kennen, fängt alles mit der Produktvision an. Aber was ist eine Produktvision und warum ist sie […]

Product Owner – (Scrum Flow) – Keppens-CodingGeschrieben am  11:23 am - Apr 6, 2018

[…] dem Scrum Flow kennen wir ja nun bereits verschiedenen Begriffe, auf die Vision sind wir bereits eingegangen. Nun […]

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